Wie man Steuern spart als Unternehmen

Wie machen das die Siemens, Lufthansa und Amazon dieser Welt mit dem Steuersparen. Warum haben auch große deutsche Firmen wie VW auf der Karibik Briefkastenfirmen. Zahlt denn noch jemand den Spitzensteuersatz .

Autor Klaus am 2020-12-21
Der Hersteller eine Ware in Indien bekam für eine Tonne Gewürze 500 Euro. Das war meist mehr als auf den lokalen Märkten, daher war er Glücklich. Dann bezahlt der Großhändler seinen Kapitän der das Zeug nach Deutschland brachte. Das kostete ihn 100 Euro Fracht, da er jede zehnte Ladung durch Sturm und Piraten verlor, war seine Ware nun 650 Euro wert. Dazu kamen noch die Kosten für das Lager und einen Verkäufer 50 Euro. Der Großhändler finanziert das ganze und will auch was haben als sind es nun 1500 Euro.

Die Ware ging dann an einen Einzelhändler . Der finanzierte einen Laden, Lagerung und Verkauf. Dafür nahm er 50% Aufschlag. Damit finanzierte er auch das Risiko auf der Ware sitzen zu bleiben oder diese verdarb. Der neue Kaufpreis war dann 2250 Euro die der Kunde in kleinen Portionen in noch kleineren Tütchen verkaufte.

Die bestmöglichen Gewinne der beiden sind ca. 850 Euro für den Großhändler und 350 Euro für den Einzelhändler. Aus diesen Summen zahlten Sie Steuern.

Heute geht das so.

Der Discounter Lidy bestellt beim Chinesen 1 Tonne Gewürze in kleinen Tüten in deutscher Sprache. Weil er die gleich für alle Läden bestellt und ein ganzes Schiff abnimmt und dann noch die gesamte Ernte bereits vor der Ernte kauft. Bekommt er einen Sonderpreis von 100 Euro je Tonne.
Das mag daran liegen das er mittlerweile der einzige ist der die Waren kauft und die Bauern verschuldet sind weil es schon lange nicht mehr ausreicht die Kosten zu decken.

Diese gesamte Lieferung kauft aber nicht der Discounter Lidy, sondern seine Tochter die Discounter Lidy Karibik Ltd. Die das ganze dann für 1500 pro Tonne an die deutsche Lidy verkauft.
Die deutsche Lidy verkauft direkt an ihre Kunden für 1600 pro Tonne weiter. Damit ist der Lidy der günstigste Anbieter und Konkurrenzlos. In Deutschland hat nun keinen Gewinn gemacht, denn die 100 Euro Marge decken allenfalls die Personal und Ladenkosten.

Die verbleibenden 1400 Euro die die Discounter Lidy Karibik Ltd. Gemacht hat sind entweder ganz Steuerfrei oder zum aller größten Teil. Nun braucht der Lidy Deutschland das Geld in Deutschland. Daher leiht sich die Discounter Lidy Geld von der Discounter Lidy Karibik Ltd. Und zahlt auch noch Zinsen die die Steuerlast in Deutschland weiter drücken.

Natürlich will man als Chef auch was davon haben. Dann muss man sich fragen ob man bei einer Discounter Lidy Karibik Ltd. Sich auch ein Haus auf Hawaii oder eine Segelyacht finanzieren kann. Kaum anzunehmen das in einem Steuerfreien Land jemand die Steuern prüft.
Karibik Ltd. Anbieter bieten meisten auch ein Konto und eine weltweit gültige Kreditkarte an.

Natürlich wird das heute nicht mehr so offensichtlich gemacht. Aber das Prinzip hat sich nie geändert.


dkb